A.T.C.C.-TrainerIn Konstruktive Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen

Transkulturelles Lernen und
konstruktiv Konflikte bearbeiten…

l „Ein Seminar halten und ebenfalls dabei viellernen.“
l „Ich bin immer Teil des Lernprozesses.“
l „Gruppen authentisch leiten.“
l „Kulturelle Themen auf die eigene Geschichte beziehen.“
l „Konflikte als Chance begreifen.“
l „Ich mach´ mir meine Übungen, so wie ich sie brauche.“
l „...das Globale auf die konkrete lokale Ebene bringen“
l „Verantwortung, Vertrauen und Dialog als Grundlage für Leitung erleben“
l „Endlich raus aus der Blockade. Seminare bereiten mir heute Freude...“
…dies sind einige Erfahrungen von TrainerInnen, die mit dem ATCC*-Ansatz arbeiten.
Der ATCC*-Ansatz stützt sich auf mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Konfliktbearbeitung. Der systemischgestaltpädagogische Ansatz ist aus der Praxis nationaler und internationaler Trainings- und Beratungsarbeit entstanden. Übersetzt bedeutet ATCC: Konflikte wahrnehmen und konstruktiv bearbeiten. Mehr in der ausführlichen Beschreibung.

Inhalte
Der ATCC-Ansatz:
l Der Kulturdiamant: Die Ebenen eines Konflikts erkennen und wissen, wie damit gearbeitet werden kann.
l Machtraum- Modell: Wie kann in Systeme, die Ohnmacht schaffen, interveniert werden? Wie kann Macht konstruktiv genutzt werden?
l Wie können personelle Konflikte konstruktiv oder konfrontativ bearbeitet werden?
l Welche Werkzeugen brauche ich, um die vielfältigsten Themen in einen Seminar darzustellen?
l Wie finden wir Rituale der Versöhnung?
l Wie können Werte in einem Seminar kulturspezifisch betrachtet und besprochen werden?
l Wie können kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten sichtbar und verhandelbar gemacht werden?
l Wie können Recht und Regeln an Werten orientiert werden?
l Wie gelingen Veränderungen? Wie misslingen sie?
Quellen: Transaktionsanalyse, Gestaltpsychologie, systemischer Ansatz, Group Relation, soziale Bewegungsforschung, Tiefenökologie, Friedens- und Konfliktforscher wie Galtung, Lederach, Senghaas und viele Erfahrungen aus über drei Jahrzehnten Trainingsarbeit.
Methoden für die Trainingsarbeit:
ATCC- Techniken und Übungen: Wir haben viele Wahrnehmungsübungen, Techniken zur Konfliktbearbeitung, Simulationsübungen, Darstellungs- und Theatermethoden und Methoden zur Erleichterung einer Konfliktanalyse sowie Strategieentwicklung für politische Konflikte entwickelt und erprobt.

Aufbau
15.-18.10.19 Grundlagen der ATCC-Konfliktbearbeitung, biografisches Arbeiten als Methode, personale und kulturelle Themen im Konflikt, systemische Themen.

15.-18.01.20 Strukturelle und kulturelle Konfliktthemen, wie z.B. Diskriminierung und Rassismus, Mobbing

28.04.-02.05.20 Gruppenprozessseminar mit Group Relation

01.-04.07.20 Vertiefung Kultur und Konflikt, Einführung in die Gestaltpädagogik, pädagogisches Rollenspiel im Seminar

14.-17.10.20 Vertiefung Methoden für die Trainingsarbeit, Anfangssituationen, Arbeiten mit Widerständen bei Konfliktthemen

20.01.-23.01.2021 Vertiefung Methoden: Theaterarbeit, Simulationsübungen, Visualisierungstechniken, Arbeiten mit Widerständen

27.04.-01.05.2021 Leitung und Macht in Gruppen, TaKeTiNa und Gruppenprozesse

16.06.-19.06.2021 Abschlussarbeit, Präsentationen, Biografische Arbeit

Teilnahmevoraussetzungen:
Erfahrungen aus der Seminararbeit sollten vorhanden sein. Wünschenswert wäre ein fachnahes Studium oder eine entsprechende Ausbildung. Unsere Ausbildung ist praxisorientiert, d.h. Sie sollten auch die Möglichkeit haben, zwischen den Seminaren Trainings zu den Themen Konfliktbearbeitung und transkulturelles Lernen anzubieten.

Zertifizierung:
Die Ausbildung ist als Aufbaukurs des Qualifizierungsverbundes in der AGDF anerkannt. Er wird durch den Internationalen Verbund für TrainerInnen und BeraterInnen, ATCCKonfliktbearbeitung e.V., zertifiziert und anerkannt.

Organisatorisches
Ort: Die Seminare finden in der Nähe von Kassel statt. Die Gruppenseminare werden zusammen mit anderen Teilnehmenden aus internationalen Programmen durchgeführt.

Zeiten:
Die Seminare beginnen in der Regel am Mittwoch um 18.00 Uhr und enden am Samstag gegen 16.30 Uhr. (Ausnahme das erste Seminar!)
Die Gruppenprozessseminare beginnen am Dienstag um 18.00 Uhr und enden am Samstag um 12.00 Uhr

Ausbilder
Karl-Heinz Bittl-Weiler
Ich bin Dipl. Sozialpädagoge, Berater, Trainer, Coach, Supervisor( EAS), Leiter des EiCCC und freier Mitarbeiter im FBF, verantwortlich für Ausbildungen und die internationale Arbeit. Ich arbeite seit 1978 im Bereich Konfliktbearbeitung und transkulturellem Lernen. Den ATCC-Ansatz habe ich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis heraus entwickelt.
Karen Johne
Ich bin Politologin, Trainerin, Beraterin, Coach und Supervisorin (DGSv). Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich freiberuflich mit verschiedenen internationalen Nicht-Regierungsorganisationen und sozialen Bewegungen im In- und Ausland. Meine Schwerpunkte sind dabei u.a. gewaltfreie Konfliktbearbeitung, konfliktsensibles Projektmanagement, Umgang mit Stress und Trauma. Der ATCC-Ansatz bildet dabei für mich die Grundlage, um die verschiedenen Aufträge kreativ, maßgeschneidert und zielorientiert umzusetzen.
Veranstalter:
EiCCC, Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e.V., Friedenskreis Halle e.V.; gefördert aus Mitteln zur konstruktiven Konfliktbearbeitung der Evangelischen Kirche in Deutschland
Information:
Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation (EiCCC)
Karl-Heinz Bittl, 0911-6996294, mobil: 0173-8063071
info [aet] eiccc.org, www.eiccc.org
Anmeldung:
Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. (FBF)
Hessestr.4, 90443 Nürnberg
0911-288500, fbf [aet] fbf-nuernberg.de,
www.fbf-nuernberg.de

Anhang: 

Veranstaltungsinformationen

Kursformat: 

  • Aufbaukurse

Organisation: